Sonntag, Juni 01, 2014

(Wahl-) Geschenke mit 63, nein danke

Kennen sie das leidige mit den Geschenken? Dieses ewige hin und her. Schenkst du mir, schenk ich dir. Und dann hat der das schon, es passt nicht oder der Frau gefällt das neue rosa Bügeleisen zum Hochzeitstag wider Erwarten überhaupt nicht.
Mit den Wahlgeschenken ist das auch so eine Sache. Klar freut man sich erst mal. Doch dann liest man das Kleingedruckte und schon wird aus der ersten Freude eine riesige Enttäuschung.
Wie bei der Rente mit 63.

Gut. Über die Rente mit 63 habe ich mich eh nicht gefreut. Das betrifft mich nicht. Dachte ich. Doch irgendeiner muss bei Wahlgeschenken ja immer die Zeche zahlen. Und das ist ein richtig teures und unnötiges Geschenk. Während unter Protest das Rentenalter schrittweise bis zum Erreichen des Todesfalls hochgesetzt werden soll, wurde es jetzt hier sogar gesenkt. Warum nicht einfach bei 65 Jahren lassen. Das wäre doch völlig o.k. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, kann wie bisher mit 65 in Rente und Schluss. Und wer vorher merkt es geht nicht mehr, kann ja immer noch zum Arzt gehen. Basta. Doch für ein paar Wählerstimmen wird jetzt das Rentenalter für eine kleine exclusive Gruppe sogar gesenkt. Und die wollen das dann noch nicht mal, weil sich viele noch zu fit für die Rente fühlen. Super.
Und für dieses tolle Geschenk zahlen jetzt Generationen die Zeche. Die nächste Ermäßigung des Rentenbeitrages fällt flach, die Reserven der Rentenkasse sind geplündert und unsere Kinder wissen schon jetzt, was sie im Alter mal erwartet. Sozialhilfe bzw. Neudeutsch Grundleistung statt Rente.

Das muss man sich mal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen, was künftigen Rentnern bevorsteht. Der Normalrentner hat da locker 20-25% Abzüge. Krankenversicherung,Pflegeversicherung (der volle Satz) und Steuer. Und die rentensteigernde Anrechnung von Schul- und Studienzeiten wurde ja auch auf 8 Jahre gekürzt. D.H.: Der durchschnittlich studierende Jugendliche muss dann etwa bis 75 arbeiten um eine einigermaßen auskömmliche Rente zu erhalten. Natürlich vorausgesetzt, er hat sich neben der Rente noch ein paar Mark und ein abbezahltes Häuschen auf die hohe Kante gelegt. Ansonsten kann er Rente mit 75 vergessen. Und wenn man jetzt mal die Generation Zeitarbeit und Niedriglohn betrachtet, sehe ich hier künftig ein Heer von Grundleistungsbeziehern im Alter.

Und so gesehen finde ich ein Wahlgeschenk an eine Generation, die 45 Jahre Beiträge eingezahlt hat, noch einigermaßen ohne Abzüge in Rente gehen kann und teilweise gar nicht früher in Rente gehen will ziemlich unangemessen.
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Sonntag, September 15, 2013

Zur Bundestagswahl: Eurokrise-so bewältigen wir sie

Das nachfolgende Interview liegt schon seit einiger Zeit in den Archiven von Satire-online. Gleichwohl könnte es so oder so ähnlich immer noch geführt werden. Und gerade vor der anstehenden Bundestagswahl ist es doch immer gut, ein bisschen Klarheit in die Sache zu bringen. Deswegen hier nun eine Konserve aus dem letzten Jahr.

Das Euro-Interview

Vielleicht mag es den einen oder anderen verwundern, warum hier das Thema Eurokrise so vernachlässigt wird. Aber mal ganz ehrlich. Das ist kein Thema, mit dem man sich einen lausigen Sommer noch lausiger machen möchte. Chaos, Konfusion Ratlosigkeit überall. Vor allem bei den Finanzexperten und Weisen.

Doch nun hat satire-online maßgebliche Experten zu einer Diskussionsrunde eingeladen.
Freuen sie sich auf Prof. Dr.Dr. Radicalopoulos von der KSG (Konservative Streikgruppe Griechenland, Frau Prof.Dr.Dr. Jenny-Karin Müller-Sozius-Klein von den freiheitlich-sozial-anonymen Wirtschaftsweisen und Herrn Prof.Prof.Dr. Phil Grünkern von der gemäßigten Mittelstandsvereinigung. Und natürlich Prof.Prof.Soz. Graf-von-Bärenhausen, Mitglied der Vereinigung Freiheitliches Kapital.


satire-online: Herzlich Willkommen zu unserer heutigen......

R: Hören sie mir bloß auf. Das war mir ja so klar. Und wieder sind es die Griechen, die an allem schuld sind. Nur weil in unseren Häfen die schöneren Yachten liegen. Wer hat die Griechen denn damals mit derart mageren Reparationszahlungen in den Ruin getrieben? Und wer wollte denn unbedingt den Euro? Mit der guten alten Drachme hätten wir doch die ganzen Probleme nicht. Kräftig abgewertet und schon wären die Probleme gelöst gewesen.

G: Aber ich bitte sie. Bleiben wir doch sachlich. Wir wollen doch hier nicht das Mittelmaß verlieren.

M: Wer hat denn ganz Europa in blühende Landschaften verwandelt? Mal von den neuen Bundesländern abgesehen. Ohne den Euro wäre Europa doch nicht das Europa von Heute.

Satire-online: Aber mal in die Gegenwart. Was hilft uns denn nun aus der Krise des Euro?

R: Ist doch ganz klar. Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten. Entweder der geordnete Konkurs von Griechenland, Spanien, Portugal, Irland, Italien und aktuell Frankreich. Oder ein geordneter Schuldenschnitt. Oder die Einführung von Eurobonds. Mit denen können wir dann billig die alten Schulden ablösen. Oder wir schaffen den Euro wieder ab. Oder Griechenland tritt aus dem Euro aus. Oder die EZB kauft massiv Anleihen auf. So einfach ist dass.

G: Das waren jetzt aber mehr als.....

R: Jetzt werden sie mal nicht klugscheißerisch. Das ist ja mal wieder typisch. Kaum sitzt ein Grieche mit in der Runde, schon.....

v.B: Also um das mal klar zu stellen. Wir haben keine Eurokrise, sondern eine Schuldenkrise. Der Teuro ist so stabil wie keine andere Währung. Nur der Euro hat Europa dahin geführt, wo es jetzt steht!

R: Ja, klar. Jetzt noch einen Schritt bis zum Abgrund.

M: Um mal wieder zum Thema zu kommen. Nur Eurobonds können Europa aus der derzeitigen Krisen führen. Die am schlimmsten von der Wirtschaftskrise betroffenen Staaten können sich günstig neu refinanzieren, gelangen zinsgünstig an frisches Geld um ihre Wirtschaft wieder anzukurbeln.

v.B. Und die Zeche zahlen dauerhaft alle Staaten, die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Und wo bleibt der Anreiz für die Pleitestaaten, künftig besser zu wirtschaften? Nein, Nein, Nein
Bei der Gelegenheit möchte ich kurz auf mein im Media-Verlag erscheinendes Buch „Wege aus der Krise“ aufmerksam machen. Auch dort spreche ich mich explizit gegen Eurobonds aus. Nie und nimmer Eurobonds. Zumindest momentan. Aber es wäre doch durchaus denkbar, den Euro zu splitten. In einen Süd- und einen Nordeuro. Das würde.....

R: Also die Drachme über die Hintertür. Und die bösen Griechen bekommen auf ihren Euro den Stempel minderwertig. Also, das ist ja mal wieder typisch..... Zahlt lieber mal eure Reparationsleistungen.

G: Also jetzt mal nicht über das Ziel hinausschießen. Bleiben wir doch sachlich. Man könnte doch auch einen Schuldenschnitt mit Augenmaß in Erwägung ziehen. Lieber ein schreckliches Ende als ein Ende ohne Schrecken. Und wo bleibt bei alledem eigentlich das Thema Kernernergie?

v.B: Jetzt hört doch endlich mit euren Basteleien auf. Schuldenschnitte! Ein Schuldenschnitt würde unser ganzes Finanzsystem zum Wanken bringen. Wollen wir das wirklich? Das wäre ein zweites „Lehmann“ Nein, Nein, Nein.
Aber eine gemeinsame Europäische Wirtschaftsregierung könnte die Lösung sein.
Die trifft sich zweimal im Jahr und handelt dann im Sinne Europas.

G: Super. Das kennen wir doch. Zweimal jährlich auf Steuerzahlers Kosten Treffen in der Karibik und was soll da raus kommen? Heiße Luft! Warum traut sich denn eigentlich niemand mal wieder das Thema Reichensteuer aufzugreifen. Sollen doch die, welche am Chaos verdient haben, jetzt auch mal die Zeche zahlen. Und überhaupt. Was ist denn jetzt mit der Kernenergie?

v.B: Also so langsam nervt das jetzt. Bleiben wir doch mal beim Kern der Problematik. Neiddebatten helfen uns jetzt auch nicht weiter. Im Gegenteil. Runter mit den Steuern. Das ist der beste Investitionsanreiz und holt frisches ausländisches Kapital nach Deutschland.

G: Und der Binnenmarkt? Wie soll der Binnenmarkt angekurbelt werden, wenn dem kleinen Mann nichts mehr in der Geldbörse bleibt? NEIN: Die Steuern müssen hoch. Und zwar für die hohen Einkommen. Und von wegen ausländisches Kapital. Wir haben doch eh´ schon Europaweit die niedrigsten Steuern. Wenn da jetzt was kommt, dann doch höchstens aus Griechenland.

M: Also um das jetzt mal klar zu stellen. Eurobonds, das ist der einzig gangbare Weg. Alles andere ist bloß Makulatur und vergebliche Mühe. Und eine gemeinsame Wirtschaftsregierung. Nur gemeinsam ist Europa stark.

R: Tolle Idee. Und nach Belgien übernehmen dann die Deutschen den Vorsitz und bestimmen alleinig das Geschehen in Europa. Also was damals schief gegangen ist,......

M: Also jetzt recht es dann doch mal, lieber Herr R. Genug ist genug. So kommen wir nicht weiter.

v.B: Wenn sie auch sonst nur Mist erzählen, da stimme ich ihnen jetzt mal zu.

G: Also liebe Kollegen. Jetzt nehmt mal wieder die Stuhlbeine runter und lasst uns doch vernünftig bleiben. Das Problem lässt sich doch sowieso nur global europaweit lösen. Die einzig sinnvolle Lösung ist doch ein länderübergreifend organisierter Ausschuss, der sich intensivst mit der momentanen Krise beschäftigt. Einzelaktionen sehe ich eher skeptisch. Und bei der Gelegenheit wäre dann auch das Thema Kernenergie nicht zu vergessen.

v.B: Genau. Ein übergreifend organisierter Ausschuss. Wie ich es auch in meinem soeben im Media-Verlag erscheinendem Buch „Wege aus der Krise“ kompetent beschreibe. Genau das......

M: Lieber Herr Graf. Wir sind nicht hier, um Werbung für ihre Plagiatsammlung zu machen.

G: Genau, es reicht jetzt. Wo bleibt denn hier das Thema Kernenergie. Und überhaupt. Die Finanztransaktionsteuer ist wohl für die Kollegen ein zu heißes Eisen. Die wird hier einfach unter den Tisch gekehrt. Genau so wie das Thema Kernenergie.

Dame aus dem Publikum: Das muss ganz anders angepackt werden. Hilfskredite an Griechenland oder andere Staaten ja. Aber nur gegen entsprechendes Pfand. Die Goldreserven z.B. Oder ein paar schöne Inselchen.

Satire-online: Liebe Frau ... hmmm. Leider ist unsere Sendezeit fortgeschritten und......... vielleicht sollten wir die Stimmung zum Schluss nicht wieder unnötig anheizen.

M: Klar. Dieser Vorschlag spiegelt genau das Niveau der Politik der jetzigen Regierung wieder. Warum sollten wir nicht gleich als Pfand ein paar Griechische Inseln besetzen.

R: Ja, genau. So ein Vorschlag kann ja nur aus Deutschland kommen. Besetzen, dass könnt ihr natürlich. Also da bleibt einem ja ….... Und wie war das jetzt nochmal mit den Reparaturleistungen? Und lieber Herr Grünkern. Als Mitglied einer gemäßigten Partei sollten sie jetzt mal ganz schnell wieder den Stuhl hinstellen. Mäßigung... Mäßigung lieber Deutscher.

Satire-online: Nun liebe Gäste und Zuhörer. Ich glaube das ist nun ein guter Zeitpunkt zum Abbruch. Leider ist unsere Zeit für Heute wieder um. Ich hoffe aber, es konnten doch einige Aspekte der derzeitigen Eurokrise oder eben der Schuldenkrise verdeutlicht werden und konkrete Lösungsansätze aufgezeigt werden. Wir werden sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt erneut zusammen finden.
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Samstag, September 14, 2013

Promibrothers Cindy und Pocher

Mal ehrlich. Wenn heutzutage von Deutscher Kultur gesprochen wird, dann sind damit höchstwahrscheinlich die Dichter und Denker vergangener Zeiten angesprochen. Zumindest was im Fernsehen inzwischen rund um die Uhr geboten wird kann höchstens noch als Trash-Kultur bezeichnet werden. Spätestens mit Cindy aus Marzahn wurde jeder Rest Deutscher Kultur auf dem virtuellen Friedhof Deutscher Unterhaltungskunst begraben. Derartiges toppt sogar die Uschi-Glas-Filme früherer Jahre.


Promi-Big-Brother. Ich habe mir das nicht angetan. Anscheinend zu Recht. Scheinbar hat der viel besungene Fachkräftemangel auch die Fernsehsender erreicht. Mit dem Ergebnis, dass Masse statt Klasse geboten wird.
99.99% Fett und Wasser reichen scheinbar schon als Qualifikation für die großen Fernsehsender.
Bisher lautete ja die Devise dass fehlende Hirnmasse zumindest teilweise durch gutes Aussehen ausgeglichen werden kann. Doch auch daran scheint es inzwischen zu mangeln, wenn selbst "Wetten-Dass" eine Cindy als Moderatorin einstellen musste. Tiefer kann man nicht sinken.

Früher war alles viel besser. Ab Mitternacht war Schluss mit lustig. Da gab es nur noch Rauschen oder das Sendebild aus Mainz. Und für Kinder läutete das Sandmännchen den multimedialen Feierabend ein. Dass war Entspannung pur wenn nach einem langen Tag das Rauschen des Fernsehers einen Schlusspunkt setzte.
Doch heutzutage muss rund um die Uhr gesendet werden, Klar, dass unter diesen Bedingungen die Qualität leidet. Da heißt es billig produzieren und was gibt es billigeres als Trash und ständige Wiederholungen, angereichert mit jeder Menge Werbung und Überschneidungen.
Das eigentlich traurige an der Geschichte aber ist die Reaktion des Zuschauers. Schließlich hat der die Macht und bestimmt was gesendet wird.
Also liebe Zuschauer. Wie sagt Löwenzahn immer so treffend "Abschalten, liebe Kinder und Erwachsene. Auf jeden Fall bei Cindy und Pocher.
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Samstag, September 07, 2013

Ab zur Wahl

Es ist mal wieder so weit.
Und da leider die Partei der Nichtwähler am mittleren Rand immer mehr Zulauf hat, hier ein eindringlicher Aufruf zur Wahlurne zu gehen. Demokratie lohnt sich. Und auch wenn sie glauben ihre Partei gewinnt: Das ist kein Grund zu Hause zu bleiben. Denn die anderen tun es vielleicht nicht.


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Sonntag, August 18, 2013

Abschiebung mal anders

Wer oder was wird hier denn abgeschoben" ???

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Sonntag, August 11, 2013

Endlich - Deutschland wird kinderfreundlich

Ist es ihnen auch schon aufgefallen. Ganz bestimmt. In Deutschen Landen tut sich etwas. Es wird kräftig investiert in die Zukunft unserer Kinder. Deutschland wird kinderfreundlich.
Jetzt werden sie sich natürlich verwundert die Augen reiben. Ja wie denn, wo denn, was denn.
Werden endlich neue Lehrer eingestellt?


Gibt es Millionen neuer Kitaplätze, damit unserer Schützlinge am besten direkt nach der Geburt in die Obhut der staatlichen Fachkräfte abgeschoben werden können?
Dürfen jetzt per Gesetz endlich auch Kinder, was bislang nur Landwirtschaftlichen Zugmaschinen erlaubt war? Nämlich lauten Lärm zu produzieren zwischen 12.00Uhr und 14.00Uhr und auch nach 20.00 Uhr die ganze Nacht durch?
Müssen ab nächstem Jahr endlich alle „für Kinder ist das Betreten des Rasens-Schilder“ abgebaut werden?
Wird G8 flächendeckend wieder abgeschafft und gibt es ein neues Hauptfach moderne Medien?

Mitnichten natürlich. Aber die Gemeinden investieren zumindest massiv und unter Missachtung jeder Haushaltsdisziplin in die Sicherheit der Kinder.
In fast jedem kleinen Örtchen sieht man sie inzwischen. Die treuen Gesetzeshüter beim Aufbau ultramoderner festinstallierter Blitzgeräte. Moderne hellgraue Alukunst. Da wird nichts unversucht gelassen unter schier unmenschlicher Anstrengung alles für die Sicherheit der Kinder zu tun. Auch wenn so manches Blitzgerät nicht in der Kinderspielzone steht sondern zufälligerweise dort, wo …..

Nein, ein Schlingel wer jetzt Böses denkt. Es soll ja böse Zungen geben, die behaupten die Gemeinden hätten hier eine wirklich gute Einnahme Quelle entdeckt. Und mit dem Schutz unserer Kinder hätte das jetzt wirklich nichts zu tun. Schließlich seien Kinder ja kein Phänomen der Neuzeit.
Außerdem sollen ja jetzt generell vor den Blitzgeräten Warnschilder aufgestellt werden. „Vorsicht Radar“ Da streiten sich die Gemüter. Vor allem die Gemeinden laufen Sturm. Natürlich nicht wegen der evtl. wegbrechenden Einnahmen. Natürlich nicht.
Aber wo kommen wir denn hin, wenn demnächst keine Temposünder mehr geschnappt werden.
Das würde doch alle Radarfallen ad absurdum führen. Das wäre ja, als würden alle Privathaushalte optimal gegen Einbruch gesichert und mit Schildern „Einbruch zwecklos“ versehen. Was wäre eine Welt ohne Einbrecher. Langweilig. Außerdem muss so ein Schild erst offiziell eingeführt, katalogisiert, geprüft und für geeignet anerkannt werden , in die gültige Straßenverkehrsordnung zu passen. Möglichst Europaweit und mit Zustimmung Brüssels. Das dauert.

Also lieber erst die Kinder überfahren lassen, Bußgelder kassieren und dann dem Temposünder sagen: „Nicht noch einmal bitte“ Das ist der richtige Weg. Und halt der einträglichere.

So manchmal denke ich doch, dass nicht nur die Verkehrssicherheit im Vordergrund steht, wenn hier und da die Straßen mit Radarfallen bepflastert werden und so mancher Bürgermeister Sturm läuft vor Radarwarnschildern.
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Mittwoch, August 07, 2013

So sorry ....

Ja liebe(r) Leser.
An dieser Stelle ein kleines Sorry.
Vielleicht ist es ja der Bloggemeinde (dir) ja aufgefallen, dass dieser Blog hier sich schwer tut mit neuen Einträgen. Da könnte man auf den Gedanken kommen, es gäbe ja in einer perfekten Welt nichts mehr zu meckern. Mitnichten natürlich.
Jede Menge.


Nur fehlt es manchmal an der Zeit, dies alles zu Papier bzw. online zu bringen.
Da bleibt vor lauter Ärger keine Zeit zum veröffentlichen. Statt mit dem Notebook muss man sich zum Beispiel mit dem Büdinger Ordnungsamt herumplagen, weil die einem als Anlieger einer in Reparatur befindlichen Bundesstraße ständig Knöllchen erteilen wollen. Trotz großmündiger Versprechungen des Büdinger Bürgermeisters, dass Anlieger während der Baumaßnahmen auch die Abkürzung neben dem Sportplatz befahren dürfen anstatt den Umweg über 2 Nachbarorte nehmen zu müssen. Schließlich ist es doch nur ein minimaler Ausgleich dafür, dass wir Bücheser seit Jahrhunderten auf die Umgehungsstraße warten müssen, den Gestank, Lärm und Geruch der Millionen P- und LKW klaglos erdulden.

Während andere Orte, die ich hier nicht namentlich nennen will -Rohrbach zum Beispiel- gar keinen Durchgangsverkehr haben und sich trotzdem erfolgreich zur Wehr setzen. Kennen sie Rohrbach? Ehrlich nicht? Sollten sie mal besichtigen. Die Anwohner der Hauptstraße freuen sich da über jeden Fremden, den sie mit lautem Gezänk wieder aus ihren geheiligten Hallen rauswerfen dürfen. Während in Büches Landwirtschaftliche Zugmaschinen, Motorräder, Raiffeisenlaster, Schwertransporter, PKW im Dutzend etc. also kurzgesagt alle Krachmacher und Stinker herzlich eingeladen sind. Vor allem die Landwirtschaft erfreut einen Nachts mit ihrem Getöse. Was gibt es schöneres als Nachts um 3.00Uhr das Getöse der 12000PS-Ungetüme direkt vorm Schlafzimmerfenster.

Aber vielleicht gab es ja auch keine Artikel mehr, weil die Einsicht reifte, es sei doch gar nicht nett, immer nur über das Schlechte der Welt zu schreiben. Ist natürlich auch Quatsch. Sonst wäre die Tagesschau längst kein Quotenbringer mehr.

Ich hatte ja auch schon mal angedacht den Blog Facebookmäßig am Leben zu erhalten. Also mit kurzen aber knackig-hochgeistigen täglichen Einträgen wie ….

Donnerstag, 17.15 Uhr jetzt erst mal ein Bier...
Freitag, 08.00 Uhr Arbeitsbeginn und ewig lockt der Feierabend
Freitag 18.00 Uhr endlich Feierabend. Schuhe aus und jetzt? Meine Katze liegt in Schockstarre auf dem Teppich rum. Jetzt ist doch mal wieder ein Sockenwechsel fällig.

Wie auch immer. Ich verspreche mich zu bessern und wieder ab und zu tätig zu werden. Vielleicht. Wenn es die Zeit erlaubt. Also ich werde es jedenfalls versuchen. Eventuell vielleicht. Mal schauen.
Nach dem Motivationsschub heute Morgen sollte es mir ja leichter fallen. Vizekanzler Rösler im Frühstücksfernsehen. Was motiviert mehr zum Schreiben. Auch wenn man da vorsichtig sein muss von wegen Fremdenfeindlichkeit und so.
Also wie auch immer. Ich werde es versuchen.

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Sonntag, Februar 10, 2013

Plagiaphopie

Kennen sie schon das neueste aus der Serien Phobien und mehr?

Sie ist zwar noch nicht im aktuellen Katalog aufgenommen, aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Die "Plagiaphobie" oder auch lateinisch "plagia neurosa politica".

Begleiterscheinungen sind Schlaflosigkeit, Verlust sozialer Kontakte und politischer Ämter, zwanghaftes Abstreiten und viele mehr. Die Angst der Politiker vor der Überprüfung ihrer Doktorarbeiten. Ein Gespenst geht um in Deutschland und seltsamerweise gerne vor Bundestagswahlen.

Ein Schlingel wer böses dabei denkt. Mal ehrlich, das nervt inzwischen. Das erinnert ja bald an die Hexenjagden im Mittelalter. Und seltsamerweise ist der momentane Hexenjäger ein SPD-Mitglied. Natürlich nur rein zufällig.


Mister Heidingsfelder nimmt nun auch die Nachfolgerin Frau Wanka unter die Lupe und hofft darauf fündig zu werden. Dann wird ihm wohl Steinbrück persönlich den Lorbeerkranz aufsetzen.
Schade, das Politik nun auch so öffentlich zum schmutzigen Geschäft gemacht wird. Warum nicht einfach generell mal alle Doktorarbeiten aller Politiker unter die Lupe nehmen? Ein neues Amt muss her. Das Amt für Plagiatsüberwachung. Das würde Arbeitsplätze schaffen, jede Menge Stoff für die Gazetten und wir hätten das Thema dann irgendwann mal vom Hals.

Es kann doch nicht sein, das jetzt auf ewig Politiker ihrem Tagesgeschäft nicht mehr in der nötigen Ruhe nachgehen können, weil irgendso ein Kamel das 30 Jahre lang gewachsene Gras über der Doktorarbeit wegfrisst.

Außerdem: Es ist doch alles schon gesagt. Was soll so eine Doktorarbeit wie z.B. "die Redundanz der Sozialsysteme, das Ökosystem unter der Lupe des Kapitalismus, Plagiatismus als moderner Wirtschaftsfaktor" oder irgend ein anderer Quatsch denn an neuen Erkentnissen bringen. Wer jetzt nicht zufällig eine neue Planzen-/Tier-/Bakterien- oder Politikerrasse entdeckt tut sich natürlich schwer, all die schon geschrieben Sätze neu und unnachahmlich zu formulieren.

Und es gibt doch noch größere Probleme als das auskundschaften uralter Doktorarbeiten, die eh´im Normalfall keiner mehr liest. Außer natürlich dem Herrn Heidingsfelder. Der dafür ja auch gut bezahlt wird. Natürlich nicht von der SPD. Der Security Plagiat Deutschland. Ist doch klar.

Und zum Schluss sei die Frage erlaubt nach der Kompetenz der Professoren, die damals all diese tollen Doktorarbeiten mit summa cum Laude bewertet haben. Sind das alles Fachidioten, die freundlich und inkompetent die Doktorarbeiten abgewunken, durchgewunken und für prima befunden haben.
Auch wenn Google damals noch nicht geholfen hat. Wenn so offenkundig und mit Absicht gemogelt wurde, wie es jetzt bei Frau Schavan heißt, dann gehört bitte schön auch der damalige Professorenausschuss auf den Scheiterhaufen. Und vor allem sollte man mal die Doktorarbeiten dieser Super-Professoren überprüfen. Das wäre doch eine weiter Lebensaufgabe für Herrn Heidingsfelder.

PS: Sollten sie hier ein Plagiat gefunden haben, können sie es gerne behalten.
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Dienstag, Januar 15, 2013

No Risk No Fun No Money

Denkt sich wohl Herr Steinbrück momentan. Während die amtierende Kanzlerin still und bescheiden im Hintergrund werkelt, geht er populistisch voll in die Offensive. Gut. Eine kämpft hinter den Kulissen, einer davor. Da kommt man sich wenigstens nicht ins Gehege. So recht versteht aber keiner, was Herr Steinbrück eigentlich bezweckt.

Es gibt ja mehrere Möglichkeiten.

1) Er unterstützt die amtierende Kanzlerin und steht voll hinter einer Amtszeitverlängerung seiner Konkurrentin. Weil er dann selber wieder mehr Zeit für Vorträge hat

2) Er hat eigentlich keinen Bock auf das Kanzleramt, weil er lieber wieder so richtig Kohle mit Vorträgen verdienen würde.

3) Er bereitet seinen medienwirksamen Abgang aus der großen Politik vor, weil er insgeheim bereits an seiner Autobiografie schreibt und auf hohe Verkaufszahlen und viele Vortragsangebote hofft.

4)Unterbewusst wäre er lieber Mitglied einer mehr marktwirtschaftlich orientierten Partei und hofft auf ein Angebot aus der CDU.

5) Er ist im Stillen bereits so mit der Zusammenstellung seiner Vortragsreisen 2013-2014 beschäftigt, dass er nicht bemerkt hat, dass sein Wahlkampfteam inzwischen von der CDU übernommen wurde.

6) Er hat die Kandidatur ja eh nur übernommen, weil kein anderer da war und hat jetzt ein viel besseres Angebot von Thyssen-Krupp erhalten.

7) Er ist so von sich selbst überzeugt, dass er die Wähler für völlig verblödet hält.

Wie auch immer. Die Gründe mögen rätselhaft bleiben. Jedenfalls wirkt es schon irgendwie seltsam. Da rückt ein Spitzenpolitiker ins Rampenlicht, weil er Millionen mit Vorträgen nebenher verdient, die teilweise der Steuerzahler über seine Abwassergebühren mitfinanziert. Sitzt auffällig unauffällig im Aufsichtsrat eines korrupten Unternehmens und fordert höhere Einkommen für das Kanzleramt. Echt sympathisch der Mann.

Lieber Herr Steinbrück. Ganz ehrlich. Wollen sie denn eigentlich noch ernsthaft Kanzler werden? Da stellt sich einer wie sie breitbeinig vor die Masse der Wähler, greift sich machomäßig in den Schritt. Aus der Hemdstasche quellen die Euroscheine, Tickets für seine Vortragsreisen und das sozialistisch rote Parteibuch.

Und sagt dann lässig auf den Boden spuckend: „ Wählt mich oder keine. Frauen in höheren Positionen leben doch eh nur vom Frauenbonus.“ Da fällt mir persönlich die Entscheidung leicht.

Und nur mal nebenbei. Da wurde jüngst ein Politiker wegen einer misslungenen Doktorarbeit respektive tausender fehlender Fußnoten oder wegen einem Bobbycar für den Junior oder einer nebulösen Hotelzimmerrechnung über 600.-EUR aus dem Amt gemobbt.

Und andererseits soll so ein Chaot, der von einem millionenschweren Fettnäpfchen ins andere tritt ernsthaft noch Kanzler aller Deutschen werden? Wo bleibt da die Relativität? Aber was macht man nicht alles, wenn die Alternative fehlt. Read more!

Montag, Dezember 31, 2012

Sorry

Dezember 2012

Also vorweg. Die letzte Zeit kam ich nicht mehr zum Schreiben. Das lag wohl weniger an einer Welt voller Harmonie, ohne Sorgen, Griechen, Politiker und Menschenrechtsverletzungen. Nein, irgendwie fehlte einfach die Zeit. Ich bitte um Verständnis und gelobe Besserung
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